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Aktuelles beim TSV 1990 SCHOCHWITZ

Schochwitz wagt ein Experiment

19.07.2018 23:03 von Admin

Der Fußball-Verein will aus jung und alt ein neues Team für die Kreisliga aufstellen. Die erfolgreichen A-Junioren sollen dabei alle eine Chance erhalten.

Schochwitz.Totgesagte leben länger. Ein geflügeltes Wort, das die Lage bei den Fußballern des TSV 1990 Schochwitz wohl am treffendsten beschreibt. Als in der zurück liegenden Saison die erste Mannschaft aus der Kreisoberliga abgemeldet werden musste, schien mancher schon den Abgesang auf den traditionsreichen Fußballverein aus dem Laweketal anzustimmen. Doch die Skeptiker werden jetzt eines Besseren belehrt: Die Schochwitzer wollen in der bevorstehenden Saison in der Kreisliga neu durchstarten. Nach dem Weggang einiger wichtige Spieler und zahlreichen anderen teilweise altersbedingten Abgängen wagen die Verantwort-
lichen des TSV nun ein Experiment. Sie
haben die bisherigen A-Junioren und die zweite Mannschaft des TSV vereint. Und aus dem gemeinsamen Team soll sich die neue Mannschaft für die Kreisliga rekrutieren.

„Es geht alles bei Null los, jeder bekommt seine Chance“, so Eugen Stoof. Der 38-jährige frühere Stürmer des Vereins soll als Trainer die neue Mannschaft formen. Knapp 40 Spieler umfasst sein Kader, aus dem sich letztlich zwei Mannschaften herausschälen werden: ein Team für die Kreisliga, das andere für die 1. Kreis-
klasse. Dort hat sich die
zweite Mannschaft des TSV in der vorigen Saison als Tabellenfünfter mehr als wacker geschlagen. Erfahrenen Akteure wie Janot Haupt oder Ralf Conrad müssen sich nun der Konkurrenz der „jungen Wllden“ erwehren. Immerhin 16 Spieler der bisherigen A-Junioren des Vereins „klopfen nun oben an“, wie es so schön in der Fußballersprache heißt. „Wir haben Glück, dass fast alle aus der erfolgreichen Jugendmannschaft dem Verein die Treue halten“, freut sich Eugen Stoof.

Die jungen Talente schafften nicht nur einen viel beachteten dritten Platz in der Landesliga. Sie holten auch den Kreispokal in ihrer Altersklasse und zeigten damit, dass der Fußball in Schochwitz lebt. Nun soll aus jung und alt eine schlagkräftige Mannschaft entstehen. Eugen Stoof wurde diese Aufgabe nicht zufällig übertragen. Er hat die jungen Spieler zehn Jahre lang betreut und sie von der F-Jugend an begleitet. Und er kennt die Zweite, die er auch unter seinen Fittichen hatte. „Es sind alles gute Jungs“, lobt er seine Youngster, von denen die meisten aufs Gymnasium in Wettin gehen. Sie kommen nicht nur aus Schochwitz, sondern auch aus Halle, Höhnstedt und Schiepzig. „Das ist einfach eine geile Truppe“, schwärmt der 18-jährige Jan Ronneberger, der als Torwart schon Kreisoberliga-Luft geschnuppert hat. Er dürfte zum Gerüst der Mannschaft gehören, die sich den neuen Herausforderungen in der Kreisliga stellen muss.

„Da weht natürlich ein anderer Wind“, weiß Stoof aus eigener Erfahrung. Für ihn geht es in der kommenden Saison in erster Linie darum, die Klasse zu halten. Das soll vor allem über den Teamgeist geschafft werden. Ein gemeinsamer Grillabend am ersten Trainingstag war ein Schritt dahin. Dabei konnte der sportliche Leiter des Vereins, Max Kleinwächter, auch einige „alte Bekannte“ begrüßen. Tom Trümmel, der in Eisdorf „überwintert“ hat, und Jens Möbus, der aus Amsdorf zurückgekehrt ist, haben den Ruf aus der Heimat erhört und schnüren wieder für den TSV die Töppen. Möbus glaubt an das neuformierte Team. „Wir sind ordentlich besetzt und werden gut mithalten können“, meint der 28-jährige Abwehrspieler, der viel Optimismus versprüht.

Diese Euphorie vernehmen die Verantwortlichen des Vereins zwar gerne. Gleichwohl wissen sie. „dass es eine Riesenaufgabe ist, zwei solch unterschiedliche Mannschaften zusammenzuführen“, so Hartmut Stamm. Er ist ein Urgestein des Schochwitzer Fußballs und hat seit 1962 alle Höhen und Tiefen des Vereins miterlebt. So etwas brauche viel Fingerspitzengefühl aller Beteiligten, ergänzt der TSV-Vizevorsitzende. Matthias Baisch, der wieder die Zweite in der 1. Kreisklasse übernimmt, hat jedenfalls „ein gutes Gefühl“, dass alles harmonisch verlaufen wird. Und Vereinsvorsitzender Hans-Georg Reimer hofft, dass die erste Mannschaft in der Kreisliga „schnell in Tritt kommt“. Eines eint sie alle beim TSV: Sie freuen sich schon auf die Derbys gegen Höhnstedt, Lieskau und Beesenstedt. Damit die Zuschauer gut und schnell versorgt werden, wird gerade ein neuer Kassen- und Verkaufssstand auf dem Sportplatz am Osterberg gebaut.

Na dann viel Erfolg!

Neu beim TSV 1990 Schochwitz

17.03.2018 13:53 von Admin

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Letzte Änderung: 19.07.2018 23:15